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UN-Konvention über die Rechte des Kindes

 

Einer der wichtigsten Schritte im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern war die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes 1989. Artikel 34 besagt:

 

Die Vertragstaaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertragsstaaten hauptsächlich innerstaatliche, bilaterale und multilaterale Maßnahmen, um zu verhindern, dass Kinder

a) zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;

b) für die Prostitution oder andere rechtswidrige sexuelle Praktiken ausgebeutet werden;

c) für pornographische Darbietungen und Darstellungen ausgebeutet werden.

 

Mit nur zwei Ausnahmen haben alle UN-Mitgliedstaaten diese Konvention ratifiziert. Die Historie der Ratifizierung aller teilnehmenden Staaten finden sich in der Rubrik Reiseziele.

 

Die Vereinten Nationen ermutigen alle Mitgliedsstaaten zur Entwicklung nationaler Aktionspläne, um das Wohlergehen der Kinder im Sinne der  Konvention gewährleisten zu können. Die Anwendung bzw. Durchführung solcher Pläne wird von der Kommission der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes überwacht. Diese fordert von den Ländern die regelmäßige Einreichung eines Statusberichtes; so auch von Nichtregierungsorganisationen wie terre des hommes, Defence for Children International, Save the Children oder ECPAT, die Vorlagen für einen Nationalen Aktionsplan anbieten.

 


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