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Die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus ist ein Verbrechen mit besonderen Merkmalen: Täter und Opfer kommen aus verschiedenen Ländern, in vielen Fällen sogar aus unterschiedlichen Erdteilen. Um das Problem sowohl in den Herkunftsländern der Reisenden als auch am Tatort, d.h. im Reiseland, effektiv und nachhaltig anzugehen, bedarf es einerseits internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen. ILO und Interpol sowie andererseits internationaler Bündnisse zwischen Regierungen und Nichtregierungsorganisationen.

 

CHILD WISE Tourism -  Regionale Kooperation zwischen den Herkunfts- und Reiseländern

CHILD WISE Tourism ist eine Kooperation zwischen australischen Nichtregierungsorganisation, dem australischen Aussenministerium sowie den jeweiligen Regierungen und den Tourismusbehörden der südostasiatischen Länder.

 

Lokale Initiativen gegen Menschenhandel im Mekong Delta – Einbeziehung weiterer Sektoren in einem länderübergreifenden Kontext

Da der Grad der Armut in Thailand abnimmt, geht die sexuelle Ausbeutung von Kindern zunehmend mit Menschenhandel aus den Nachbarländern einher. Regionale Ungleichheiten erfordern eine möglichst umfassende Betrachtung des Problems. Dies zum Beispiel, indem die Gesetzgebung der betroffenen Länder angepasst und besser koordiniert wird sowie durch einen engagiert geführten Kampf gegen illegale Arbeitskräftewanderung.

 

KISS – Zusammenarbeit deutscher und tschechischer Ministerien und Nichtregierungsorganisationen an der deutsch-tschechischen Grenze

Die von deutschen Behörden im Jahr 2000 initiierte und von diversen Hilfsorganisationen getragene Kampagne KISS bewirkte ein gesteigertes öffentliches Bewusstsein bezüglich des sexuellen Missbrauchs von Kindern an der deutsch-tschechischen Grenze durch deutsche Täter. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit deutscher und tschechischer Ministerien sowie den verantwortlichen Polizeikräften beider Länder.

 

Regionale Beratung über den Schutz vor sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus – Zusammenkunft von Akteuren verschiedener Länder und Sektoren

Die Welttourismusorganisation (WTO) initiierte und sponserte 2003 vier Konferenzen in Europa, Amerika, Asien und Afrika zur Problematik der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Tourismus.

 

Allein stehende Kinder aus den Ostsee–Anrainerstaaten -  Abstimmung im Kampf gegen Menschenhandel vor dem Hintergrund bereits existierender zwischenstaatlicher Zusammenarbeit

Das Council of the Baltic Sea States wurde 1992 ins Leben gerufen, um zwischenstaatliche Kooperationen in der Region besser koordinieren zu können. Die zur Verfügung stehenden Mittel und Rahmenbedingungen des CBBS führten zu Gründung der Arbeitsgruppe Children at Risk, mit dem primären Ziel der Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kinder im Tourismus.

 


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