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Bei der Reise
vor Reiseantritt
Während der Reise

Als erfahrene/r Reisende/r wissen Sie, dass Kinder in vielen Ländern der Welt gezwungen sind, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und zum Einkommen der Familie beizutragen. Sie sehen diese Kinder, wenn sie nachts auf den Märkten Waren verkaufen, als Bedienung arbeiten oder tagsüber kleine Dienstleistungen anbieten. Für einige von diesen Jungen und Mädchen ist es ein kurzer Weg aus der Arbeit am "Straßenrand" in die Prostitution.

 

Als Reiseleiterin/Reiseleiter haben Sie aber tiefere Einblicke. Sie kennen die Plätze, die sich abends mit Kindern füllen, die Bars, in denen "besondere Wünsche" auch nach Minderjährigen erfüllt werden, wenn genügend Geld gezahlt wird. Ganz selten haben Sie es auch schon mit Kundinnen und Kunden zu tun gehabt, die Sie genau nach Orten und Preisen gefragt haben, um ein Kind zur sexuellen Ausbeutung kaufen zu können. Wie können Sie darauf reagieren?

  • Sprechen Sie in der Reisegruppe soziale Themen an, dazu gehören auch Maßnahmen zur Durchsetzung von Kinderrechten.
  • Machen Sie deutlich, dass sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Jungen ein Verbrechen ist – weltweit. 
  • Stellen Sie klar, dass es beim Reiseveranstalter und bei Ihnen persönlich kein Tolerieren von Kinderrechtsverletzungen gibt.
  • Bleiben Sie dabei: Kinderschutz ist auch Service am Kunden/an der Kundin, der/die im Ausland nicht in problematische Situationen geraten soll.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Touristen Kinder im Urlaub missbrauchen oder diese Absicht verfolgen, beachten Sie bitte die Hinweise für Zeugen und Fallbeispiele mit weiteren Verhaltensempfehlungen, die in der Kategorie Reisende aufgeführt werden.

 


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