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Allgemeine Hinweise

Seien Sie aufmerksam, während Sie im Ausland unterwegs sind. Zeigen Sie Zivilcourage und setzen Sie Ihre Botschaft, die Polizei oder die Reiseleitung und Hotelleitung vor Ort in Kenntnis, sobald Sie auf Aktivitäten stoßen, die im Zusammenhang mit der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern stehen. Um eine Ermittlung in Gang setzen und gegebenenfalls auch strafrechtliche Schritte einleiten zu können, benötigt die Polizei möglichst genaue Angaben zu Ort, Zeit und Täter oder Täterin.

 

Achten Sie im In- und Ausland auf Websites und auf Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, die die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Zusammenhang mit Tourismus darstellen oder dafür werben. Melden Sie sämtliche Beobachtungen der örtlichen Polizei, Ihrer Botschaft oder Nichtregierungsorganisationen.

 

Achten Sie bei der Buchung Ihrer Reise darauf, dass es sich um einen seriösen Reiseanbieter handelt, der sich in seiner Firmenpolitik ausdrücklich gegen die Ausbeutung von Kindern im Tourismus ausspricht. Engagierte Unternehmen finden Sie unter der Rubrik Engagierte Reiseunternehmen.

 

Helfen Sie mit, ein Problembewusstsein zum Thema der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Tourismus zu schaffen. Sprechen Sie gerade auch in der Reisezeit mit Freundinnen und Freunden, im Kollegenkreis, in Gruppen und Vereinen darüber.

 

Helfen Sie mit, aktiv gegen die Ausbeutung von Kindern vorzugehen. Unterstützen Sie eine der zahlreichen Kinderhilfsorganisationen und die konkreten Projekte in der Präventionsarbeit und in der Reintegration von Kindern mit einer finanziellen Spende. Sie finden eine Liste dieser Organisationen unter der Rubrik Organisationen.

 

In vielen Ländern erlaubt das Exterritorialprinzip die strafrechtliche Verfolgung von Staatsbürgern, die ein Verbrechen im Ausland begangen haben. Das gilt selbst, wenn die Tat im entsprechenden Ausland nicht als Verbrechen angesehen wird. Falls das Exterritorialprinzip in Ihrem Land noch keine Gültigkeit hat, fordern Sie Ihre Regierung und Ihre Volksvertreter durch Briefe und Unterschriftenlisten auf, dieses Prinzip einzuführen. Gesetze zum Kinderschutz müssen außerdem sicherstellen, dass das betroffene Kind als Opfer gilt und seine Rechte im Verfahren vertreten kann.


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