Reiseziele
Europa
Amerika
Brasilien
Costa Rica
Dom. Rep.
Ecuador
Guatemala
Jamaika
Kuba
Nicaragua
Venezuela
Afrika
Asien
Richtig Reisen
Home
Länderinformation Dominikanische Republik





INDEX

Steckbrief

Reiseziel Dom. Rep

Landeskunde Dom. Rep.

(Glossar)

 


STECKBRIEF

Fläche

48 730 Quadratkilometer

Einwohner

9,65 Millionen (Juli 2009)

Hauptstadt

Santo Domingo (2 Millionen Einwohner 2006)

Amtssprache

Spanisch

BIP je Einwohner (kaufkraftbereinigt)

8.100 US-$ (2008)

Bevölkerungswachstum

1,5 Prozent (2009)

Lebenserwartung

73,7 Jahre (Männer: 71,9 Jahre, Frauen: 75,6 Jahre) (2009)

Säuglingssterblichkeit

26 pro 1 000 Lebendgeburten (2009)

Analphabetenrate

13% (2007)

 


REISEZIEL DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Tourismus

Noch vor einem Jahrzehnt galt die Dominikanische Republik als touristisches Neuland. In den letzten Jahren sind die Zahlen ausländischer Besucher sprunghaft angestiegen, das Land ist zu einem der touristischen Schwerpunktgebiete der Karibik geworden. Laut UNWTO wurden im Jahr 2004 rund 2,5 Milliarden Euro bei rund 3,5 Millionen Gästen im Tourismus umgesetzt. Die stabile politische Situation, feinste Sandstrände und ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis üben große Anziehungskraft besonders auf Pauschaltouristen aus Europa und Nordamerika aus.


 

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus

Der expandierende Tourismus hat zusammen mit anderen Faktoren zu einem Ausbau der Vergnügungsinfrastruktur geführt. Damit einher ging eine Zunahme von Prostitution und Menschenhandel. Die Prostitution wird durch die Verarmung noch begünstigt: Besonders die Straßenkinder in den Städten sind von Entführung und anschließender kommerzieller sexueller Ausbeutung bedroht. Manche fallen in ihrer Not auf die Versprechungen der Menschenhändler herein, die ihnen gutbezahlte Jobs anbieten. Die schwierige Situation der Menschen nutzen auch Menschenhändler aus dem Ausland aus. Mittlerweile arbeiten 50 000 Frauen und Kinder aus der Dominikanischen Republik im Ausland in der „Sexindustrie“, die vierthöchste Zahl nach Thailand, Brasilien und den Philippinen.

Die Dominikanische Republik hat am 11. Juni 1991 die UN Konvention über die Rechte des Kindes ratifiziert und sich verpflichtet, Kinder vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen.


 

HIV/ Aids

Nach Schätzungen von UNAIDS und der World Health Organization waren im Jahr 2007 etwa 62.000 Menschen in der Dominkanischen Republik mit HIV infiziert, darunter waren 30.000 Frauen und 2.700 Kinder. Im selben Jahr sind 3.900 Dominikaner an den Folgen von HIV gestorben.


 

Kontakte vor Ort

 

MAIS

(Movimiento Para el Autodesarrollo Internacional de la Solidaridad de Puerto Plata)

Urbanizacion la Limonera 3#3, Puerto Plata

Seccional Puerto Plata

Phone: +1 809 244 4087

Fax: +1 809 244 4087

Email: mais_ecpat@hotmail.com

 


LANDESKUNDE DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Staat und Gesellschaft

Die Dominikanische Republik, die zweitgrößte Republik des karibischen Archipels, ist eine Präsidialdemokratie. Der Staatspräsident ist Staatsoberhaupt und oberster Träger der Exekutive. Die Legislative wird vom Nationalkongress vertreten, der sich in Senat und Abgeordnetenkammer gliedert.

 

Die Bevölkerung der Dominikanischen Republik besteht zu drei Vierteln aus Mulatten, 15 Prozent sind Schwarze, zehn Prozent Weiße. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört dem katholischen Glauben an. Daneben gibt es Minderheiten von Protestanten, Adventisten und Zeugen Jehovas. 16 Prozent sind ohne Religionszugehörigkeit.

 

Nach Angaben der Vereinten Nationen lebt ein Viertel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.

Zur unterstützenden Bekämpfung der Armut verwendet die Regierung ein Fünftel des jährlichen Haushalts für Bildung. Es besteht ein von der Internationalen Entwicklungsbank finanziell geförderter 10-Jahresplan zur Verbesserung der derzeitigen Alphabetisierungsrate von 84,5 Prozent.


 

Wirtschaft

Nach mehr als zehn Jahren starken wirtschaftlichen Wachstums und großer Stabilität befindet sich die Dominikanische Republik momentan in einer sehr schwierigen Situation. Im Jahr 2003 verdoppelte sich der Außenschuldenstand, die Wirtschaftsleistung nahm um 1,3% ab und die Inflation stieg auf über 42%. Diese Entwicklung ist auf den Zusammenbruch einer der größten Banken des Landes zurückzuführen. Die Dominikanische Republik verzeichnet das größte Wirtschaftswachstum und die größte Produktivität in Lateinamerika. Das Land ist führender Exporteur der Region von ökologischen Agrarprodukten, unter anderem von Zuckerrohr, Bananen, Kaffee und Tabak. Der Staat ist reich an Bodenschätzen, vor allem Gold, Silber und Nickel werden abgebaut.


  Print